Erster Glarner Bildungstag

Der 1. Glarner Bildungstag ist vergangen. Vielen Dank für die etlichen Rückmeldungen und die reichen Komplimente! Wir haben einige Fotos als Erinnerung an den Tag aufgeschaltet.

Eure Rückmeldungen haben wir in der Geschäftsleitung zusammengefasst und geben das Wichtigste, respektive das mehrfach Genannte, untenstehend wieder.

Feedback zur Organisation

Mehrheitlich wird die Organisation als gut und passend betrachtet. Die Workshops waren eher Kurzreferate aber boten eine vielfältige (geschätzte) Wahlmöglichkeit.

Für ein nächstes Mal könnte man sich auch weniger Themen oder längere Referate vorstellen.

Der musikalische Teil könnte man sich auch ganz am Schluss der Veranstaltung vorstellen.

 

Zitate:

- Noch kompakter geht es wohl kaum mehr. Ich habe diese für mich verträgliche Dichte geschätzt. Der witzige Einstieg in den Morgen sowie die professionelle Gestaltung des geschäftlichen Teils durch Sämi und Lorenzo und die weiteren Reden verschiedener Vertreter aus Bildung und Politik gaben mir alles in allem das Gefühl von gegenseitigem Interesse/ Wachheit und Verbindlichkeit.
Organisation und Ablauf waren sehr gut.

- Der Bildungstag vom vergangenen Mittwoch hat mich beeindruckt. Die Wechsel vom witzigen Auftakt zu trockenen Traktanden und fröhlicher Musik, dem erfrischenden Referat des Zukunftsforschers Georges T. Roos, dem gemütlichen Lunch, den anregenden Workshops - das ergab eine gute Mischung.

- Sehr variantenreich, super Einstiege. Ich fand den Tag sehr gut organisiert.

 

 

 

Feedback zum Inhalt

Über das Inputreferat von Zukunftsforscher Georges T. Roos ist man begeistert. Auch die musikalische Begleitung sei top gewesen. Die Wahl zwischen den sechs Workshops wird begrüsst, so können viele Interessen angesprochen und abgedeckt werden.

Dagegen waren die Workshops eher Kurzreferate. Es wird empfohlen die Workshops für ein nächstes Mal länger zu gestalten, damit Zeit für eine Diskussion bleibt. Es sei zu überlegen stufengetrennte Angebote zu machen, damit die Inhalte und der anschliessende Austausch spezifischer gestaltet werden könnten.

Die Arbeitgeber haben ein Zeitfenster für Informationen. Auch der LGL sollte ein Solches haben, um allen Mitgliedern besser aufzeigen zu können, wie, wo und mit welchem Aufwand er für die Lehrerschaft kämpft.

 

Zitate:

- Die Zeit für die Workshops war eher knapp berechnet. Eventuell Workshops stufengetrennt anbieten, man könnte sich dann spezifischer austauschen.

- Neben dem höchst spannenden "konkret-visionären" Referat des Trendforschers Roos, waren die sehr praxisnahen Workshops Lerncoach/ Globalisierung-Wirtschaft eine gute Ergänzung. Die musikalischen Leckerbissen sorgten für Entspannung und nährten das Gemüt.

- Sehr gute Workshops (habe Hausaufgaben besucht und Wearable Technologies). Wäre gerne noch in Stresscoach Kurs gegangen und andere. Das Hauptreferate war sehr interessant und ansprechend, leider musste er aus Zeitgründen abbrechen - hätte gerne mehr gehört. Das Podiumsgespräch weglassen - es ist schwierig für die versch. Vertreter aus dem Stand heraus irgendetwas zu einem Thema zu sagen.

Allgemeines Feedback

Der Mittagslunch sei angepasst gewesen. Die Auswahl in Ordnung. Jedoch wäre es wünschenswert, die Papiertüten genauer anzuschreiben (Käse, Schinken, etc.). Der Lunch sei für die Dauer der Pause gut gewählt. Der grosse Abfallberg, der durch den Lunch entstanden sei, empfanden einige als störend.

Bei der Gipfelipause soll es in Zukunft mehr Kaffeestationen geben. Teilweise dauerte es zu lange, um Kaffee zu fassen.

Man fragt sich, welche Rolle die Arbeitgeber an einem Bildungstag spielen sollen und in welchem Turnus der Bildungstag durchgeführt werden soll (jedes Jahr oder alle 2, 3 Jahre).

 

Zitate: 

- Von mir aus dürfte es gerne mehr Bildungstage geben und ich hoffe, dass es nicht bei diesem Einen bleiben wird. 

- Es wurde uns etwas geboten! Der Tag hatte mehr "Fleisch" am Knochen als in den vorangehenden Jahren. Ich war sehr zufrieden. 

- Ich habe diesen Tag sehr geschätzt und fand ihn ganz toll. Von mir aus, dürfte er gerne jedes Jahr statt finden. 

- …einen ganzen Tag nur ca. jedes 3. oder 4. Jahr… 

- Schade, dass zum Schluss ca. ein Viertel der LPs fehlten! 

- Ich war und bin kritisch, was die Verknüpfung von gewerkschaftlichen Versammlungen und "Weiterbildung" betrifft. Doch muss und will ich euch ein Kränzlein winden für Organisation und Auswahl der Referenten (und Inhalte) des 1. Glarner Bildungstages. Vielen Dank für euren Einsatz!

Bilder des 1. Glarner Bildungstag

Am 2. September 2015 fand in der Aula der Kantonsschule Glarus der 1. Glarner Bildungstag statt.

Neben allen Lehrpersonen des Kanton Glarus waren auch Behördenvertreter herzlichst eingeladen. Wir haben uns gefreut, Sie an diesem Tag zum Thema "Bildung in Zukunft" begrüssen zu dürfen.

Programm:

07:45 Uhr    Türöffnung in der Aula der Kantonsschule Glarus
07:50 Uhr    Eröffnungsspiel des "Hackbrett Trio Anderscht"
08:00 Uhr    Beginn des ersten Glarner Bildungstages
08:10 Uhr    Begrüssung zur kantonalen Lehrerkonferenz des LGL
10:00 Uhr    Pause mit Kaffee und Gipfeli
10:30 Uhr    Begrüssung zum Weiterbildungsteil mit dem Referat von
                   George T. Roos zu "Megatrends in der Bildung"
11:30 Uhr    Workshop I
12:20 Uhr    Lunch im Foyer
13:20 Uhr    Workshop II
14:10 Uhr    Podiumsrunde
14:30 Uhr    Schlusskonzert "Hackbrett Trio Anderscht"
15:00 Uhr    Abschluss Bildungstag

Workshops am 1. Glarner Bildungstag

Hausaufgaben für die Schule von morgen

Im Workshop wird Altbewährtes neu gedacht. Vor dem Hintergrund empirischer Erkenntnisse wird aufgezeigt, welche Formen von Hausaufgaben sinnvoll sind. Darüber hinaus wird diskutiert, inwiefern die Megatrends 2022 die Hausaufgabenvergabe und –betreuung beeinflussen werden.

Referentin: Frau Dr. Sandra Moroni

Fakten statt Mythen über ADHS und Ritalin

1)    ADHS – ein Hirngespinst ?

2)    Ritalin – ein Segen oder ruhigstellende Lerndroge zur Kontrolle sozialen Verhaltens ?

3)    Neuroenhancement – Megatrend oder „alter Wein in neuen Schläuchen“ ?

 

Referent: Dr. med. Rico Micheroli

Wearable Technology - Ein pädagogischer Blick in die Zukunft von Google Glass, Smartwatches, etc.

Wearable Technology bezeichnet elektronische Geräte, die von ihren Nutzern getragen bzw. angezogen werden können, in Form von Accessoires wie Uhren, Schmuck, Brille oder gar Kleidungsstücken. Im Bildungsbereich beginnt man gerade erst, mit Wearables zu experimentieren, diese zu entwickeln und einzusetzen, wobei die potenziellen Anwendungsmöglichkeiten bedeutend und vielfältig sind. Der Workshop thematisiert, welche Wearables in Zukunft eine Relevanz für das Lehren und Lernen haben werden.

Referent: Prof. Martin Hofmann

Lerncoach vs. Lehrer

Im Workshop erfahren die Teilnehmer, was es mit dem Rollentausch von Lehrperson zu Lerncoach wirklich in sich hat. Die Referentin zeigt Unterschiede und Gemeinsamkeiten auf. Was fehlt einem als Lerncoach von der Lehrperson und umgekehrt?

Referentin: Frau Monika Elmer

Workshop Stressfaktor X

-     Hintergründe über Stress (Herkunft und Auswirkungen)

-     Früherkennung Burnout (Selbsttest und Risikofaktoren)

-     Prävention (Übungen und Tipps)

 

Referent: Flurin Caviezel

 

Unterlagen:

Stresshintergrundinformationen (PDF 415 KB)

Globalisierung und Wirtschaft

Wie wirkt sich der Megatrend Globalisierung in der Wirtschaftslandschaft aus? Was sind die Folgen für die Glarner Wirtschaft? Wie sehen die Anforderungen im Jahre 2022 aus und was bedeutet dies für die Schule, respektive für die Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Bildung.

Referent: Lars Zimmermann

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